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BIM: Zweimal zu bauen, ist effizienter - Vortrag zu digitalen Modellen bei der VDI-Fachkonferenz | Print |  E-mail
Building Information Modeling, kurz BIM, ist im Rahmen der allgemeinen Digitalisierung der große Trend in der Immobilienwirtschaft. Von der Planung, über den Bau bis hin zum späteren Betrieb werden alle Schritte in einem digitalen Modell vermerkt. Wie viel sich in der Praxis getan hat, zeigt die 2. VDI- Fachkonferenz „BIM in der Gebäudetechnik“ am 16. und 17. Mai in Düsseldorf. Andreas Wokittel von der SPIE GmbH bereichert die Veranstaltung mit praktischen Erfahrungen. Er erklärt in seinem Vortrag, worauf man achten sollte, um diese hilfreiche Methode optimal einzusetzen. Denn mit BIM kann viel Geld in der Betriebsphase von Gebäuden und Anlagen eingespart werden.

Beim Building Information Modeling baut man zweimal: zuerst virtuell „digital“ und danach das geplante Gebäude „in der Realität“. Bei der Fachkonferenz werden neueste Entwicklungen und künftige Anwendungsmöglichkeiten diskutiert – insbesondere mit Blick auf die Nutzerfreundlichkeit. Neben Wissenschaftlern sind auch Softwareentwickler, Architekten, technische Gebäudeausrüster und Vertreter von Behörden dabei.

Für eine kritische Betrachtung des Status quo spricht sich Andreas Wokittel, Mitglied der Geschäftsleitung des Multitechnik-Dienstleisters SPIE und Vorsitzender der VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik, aus: „Keine Daten, die in der Planungs- und Bauphase entstehen, dürfen zukünftig verloren gehen. Und das wichtige: Die Daten sollen problemlos im- und exportiert werden können – „die Daten müssen miteinander sprechen können“. Das ist bisher in der Praxis noch nicht der Fall, da unterschiedliche Programme genutzt werden. Ändert sich beim späteren Bau etwas, wird das oftmals nicht in den Unterlagen in der gleichen bisher verwendeten Sprache vermerkt. Und das erschwert die Arbeit der Facility Manager. Denn BIM unterstützt nicht nur bei der Planung und der technischen Ausstattung, sondern sollte insbesondere in der oft Jahrzehnte langen Nutzungsphase von Gebäuden – z. B. bei der späteren Wartung – Zeit und Geld sparen und gleichzeitig die Qualität erhöhen.

Wirtschaftlichkeit immer im Blick

Allein das Wechseln einer Glühlampe kann so schon aufwendig sein: Erst muss die Lampe herausgeschraubt werden, dann wird im Lager das passende Ersatzteil gesucht und erst danach kann sie ersetzt werden. Mit BIM gehen diese Abläufe schneller. Der Techniker weiß vorher schon beim Blick auf eine App, welche Lampe er braucht und kann das Ersatzteil direkt mitbringen. So werden Zeit und Ressourcen gespart. „Wirtschaftlichkeit ist ein wichtiges Thema für Immobilienbesitzer. Das haben wir für unsere Kunden immer im Blick. Deshalb raten wir, dass man bereits bei der Projektentwicklung und Planung auch Facility Management Consultants einbindet“, empfiehlt Wokittel.

 

 
 




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